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Teil 12 der Interview-Reihe "Aufschlag/Rückschlag"

Den Fragen stellt sich Sommerneuzugang Ursula Luh-Fleischer anlässlich des Saisonstarts der Hessenliga-Damen.

Wann hast du mit dem Tischtennisspielen begonnen? Wie bist du dazu gekommen?

UL-F: Ich habe im letzten Schülerjahr mit Tischtennis begonnen. Ich kam vom sehr ruppigen Handball und suchte eine Sportart, in der man nicht gefoult wird.

Wo liegen deine Stärken in deinem Tischtennisspiel, und was war für dich dein größter Erfolg?

UL-F: Meine Stärke im Tischtennis ist sicherlich mein Recht unorthodoxes Spiel, das immer wieder einige überrascht und manchmal sogar mich ;-).
Größter Erfolg ist eine schwierige Frage für mich, denn den Einen gibt es nicht. Ich habe im Lauf der inzwischen über zweieinhalb Jahrzehnte eine ganze Menge Titel und Platzierungen im Vereins- und Betriebssport, auf hessischer, deutscher und internationaler Ebene sowie in den unterschiedlichen Altersklassen geholt. Zu erwähnen sind aber natürlich die Vizeweltmeisterschaft im vergangenen Jahr in Las Vegas im Seniorinnen 40 Doppel, fünf Europameisterschaften im Betriebssport, zwei deutsche Meisterschaften im Einzel der Leistungsklassen oder auch die fünfmalige Teilnahme an den Nationalen Deutschen Meisterschaften der Damen.

Immer mehr Vereine melden ihre Damenmannschaften vom Spielbetrieb ab, auch auf Grund von Zurückziehungen spielt ihr Hessenliga.
Wie kommt es, ganz allgemein, deiner Meinung nach, zu dieser Entwicklung im Tischtennissport und was könnte man dagegen tun?

UL-F: Meiner Ansicht nach ist dies nicht nur ein Problem der Damenmannschaften. Auch bei den Herren geht die Zahl der Mannschaft weiter zurück, und das obwohl das Ersatzspielen komplett liberalisiert wurde. Ich denke, es ist ein gesellschaftliches Phänomen: Die Menschen wollen sich in der Freizeit immer weniger verpflichten und da sind zehn Mannschaftsspiele je Halbrunde schon zu viele Termine. Bei den Damen wechselt man nicht so gerne. Eine Spielerin wie ich, die jetzt schon im achten Verein spielt, ist eher ungewöhnlich. Daher gibt es oft eine Kettenreaktion, wenn einzelne Damen aufhören oder pausieren, hören auch diejenigen auf, die übrig bleiben. Ich denke, man könnte mal die Einführung von Mixedteams - wie in anderen Sportarten und auch bei Olympischen Spielen immer mehr im Kommen - überlegen. Dann würde man auch für Vereine einen Anreiz schaffen, sich um Damen zu bemühen.

Nun wechselt du in dieser Transferperiode zum TTV. Weshalb hast du dich für unseren Verein entschieden?

UL-F: Ich kenne den TTV schon seit vielen Jahren, in denen ich immer wieder Gast im Training war. Ich wurde immer mit offenen Armen aufgenommen.
Als ich gefragt wurde, ob ich nicht die ersten Herren beim Aufstieg in die Bezirksliga unterstützen wolle, habe ich nach kurzem Überlegen gerne zugesagt. Dann sind die Damen noch nachträglich in die Hessenliga aufgerückt. Mir war klar, dass ich dort mithelfe, den Klassenerhalt zu schaffen.

In Münster konntest du bereits viele Erfolge sammeln und bringst Erfahrungen aus höheren Ligen mit. Was erwartet dich und die anderen Damen in der Hessenliga?

UL-F: Die Hessenliga Süd-West kenne ich aus der Saison 2017/18. Damals habe ich mit den zweiten Damen der DJK Blau-Weiß Münster die Meisterschaft geholt. Viele Teams spielen immer noch in der Liga, bei anderen kenne ich die Spielerinnen von Turnieren. Das Niveau ist durchweg höher als in der Verbandsliga. Der Klassenerhalt muss daher unser Ziel sein. Dabei zählt erst einmal jeder Punkt, egal, wer ihn in der Mannschaft holt. Ich freue mich aber auf meine Rolle als Spitzenspielerin des TTV.

Was für ein Ziel hast du dir persönlich, unabhängig vom Mannschaftsergebnis, für deine erste Saison im TTV gesetzt?

UL-F: Ziele ist immer einen schwierige Frage, wenn man schon so viel erreicht hat. Aber wer mich kennt, weiß, dass Tischtennis meine Leidenschaft ist. Ich will in dieser Saison Medaillen und Pokale für den TTV holen und hoffe, den Verein regional und auch überregional würdig zu vertreten.

Der TTV wünscht bei diesem Ziel viel Erfolg und ganz viel Spaß in unserem Verein!

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