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Teil 5 der Interview-Reihe "Aufschlag/Rückschlag".

In dieser Woche stellt sich Ressortleiter Sport Felix Merlau den Fragen des Ressortleiters Medien.

Seit einigen Jahren übst du schon - gemeinsam mit Bernd Müller - das Amt des Ressortleiters Sport aus. Wie bist du zu dieser Aufgabe gekommen?
FM: Weiß ich ehrlich gesagt gar nicht mehr genau. Es gab die Treffen "Zukunft des TTV" und als klar war, dass sich der alte Vorstand auflöst wurde ich dann gefragt ob ich nicht als Ressortleiter Sport kandidieren will. Das habe ich dann auch gemacht und wurde gewählt mit damals 18 Jahren.
Was gefällt dir an diesem Vorstandsamt? Was magst du daran nicht so?
FM: Mir gefällt an dem Vorstandsamt, das man die Verantwortung für alle Damen- und Herren Mannschaften im TTV hat (seit 1-2 Jahren stelle ich auch die Jugendmannschaften auf) nachdem Eric Frieser aufgehört hat. Mir gefällt ebenfalls daran, dass man am Ende der Saison sehen kann, ob es Sinn gemacht hat, wie man die Mannschaften gestellt hat oder eben nicht (gab es Stress innerhalb der Mannschaft den man hätte vorher sehen konnte als Ressortleiter, Auf- und Abstiege, wie lief der Spielbetrieb, wurde oft mit Ersatz angetreten). Das sind alles Faktoren die man erst nach Rundenende komplett beurteilen kann und dann sieht man ob man seinen Job gut oder schlecht gemacht hat.
Das Problem in diesem Job ist, dass du versuchen musst 60-70 Akteure im Erwachsenenbereich und ca. 20-30 Jugendliche unter einen Hut zu bringen und jeder hat andere Prioritäten (Spieltage, Uhrzeiten), Eigenheiten (wer mit wem spielen möchte) und durch die TTR-Punkte sind dir mittlerweile auch ziemlich die Hände gebunden. Dies ist nie einfach da jeder Spieler natürlich auf sich schaut und du den kompletten Verein im Ganzen siehst. Somit musst du dich damit abfinden, dass du es nie allen Recht machen kannst und du dann somit auch öfter mal der Idiot in den Augen von manchen bist. Dadurch ist auch ein erheblicher Teil dieses Job mit den Leuten zu reden, auf sie zuzugehen, auch Diskussionen zu führen um ihnen das Gesamtbild klar zu machen.
In den letzten Jahren gab es immer wieder Wechsel weg vom TTV und hin zum TTV. Was sind die Schwierigkeiten bei der Verpflichtung neuer Spieler_innen aus anderen Vereinen?
FM: Leider haben in den letzten Jahren einige Spieler den TTV verlassen, was verschiedene Gründe hat, Umzug, Familie, Arbeit, keine Zeit mehr, aber auch einige die gegangen sind weil sie mit meiner Mannschaftsaufstellung nicht zufrieden waren. Damit muss man leider leben, wie gesagt man kann es nicht allen Recht machen. Bei der Verpflichtung von neuen Spielern muss als erstes der Verein attraktiv sein, gute Angebote haben, Systemtraining anbieten etc. und dann gehört da aber auch eine ganz große Portion Überredungskunst dazu, dass man es schafft einen Spieler aus einem Verein los zueisen. Ich bin persönlich kein Fan davon, bei anderen Verein in den Mannschaften zu suchen und zu überlegen welchen Spieler könnte man zu uns holen. Das finde ich nicht fair den anderen Vereinen gegenüber. Leider kommt man da teilweise nicht drumherum. Mir ist es persönlich am liebsten, wenn ein Spieler zum TTV wechselt, weil er den Verein an sich gut findet. Da fühlt man sich auch selber ein wenig in seiner Arbeit bestätigt.
Alljährlich ist es deine Aufgabe die Mannschaftsaufstellung auszutüfteln. Wie ist das dieses Jahr gelaufen?
FM: Wie schon erwähnt ist es nie einfach, alle unter einen Hut zu bringen. Dieses Jahr, war seit meinem Amtsantritt das Jahr, indem die Mannschaftsaufstellungen am besten gelaufen sind. Fast jederist bis jetzt mit seiner Mannschaft in der er spielt zufrieden. Das kann sich natürlich im Laufe der Saison noch ändern. Wir werden sehen, am Ende wird abgerechnet.
Es gibt zur kommenden Runde eine neue Wettspielordnung. Welche Konsequenzen ergeben sich daraus für den Spielbetrieb und deine Aufgaben im Ressort Sport? Was findest du daran positiv oder negativ?
FM: Für mich ergeben sich aus den neuen Änderungen der Wettspielordnung bis jetzt nur positive Dinge. Die Hauptänderung ist: Früher durften Spieler aus unteren Mannschaften pro Halbrunde nur dreimal Ersatz in oberen Mannschaften spielen. Seit diesem Jahr ist es so, dass Spieler aus unteren Mannschaften unendlich oft in höheren Mannschaften spielen dürfen. Das hat zum Vorteil, das Spieler, die gerne TT spielen, mehr Spiele machen können, aber auch das die Ersatzstellung sich im Allgemeinen vereinfacht.
Welcher TTV-Mannschaft traust du in der kommenden Saison einen Aufstieg zu? Welche TTV-Mannschaft wird es im Abstiegskampf schwer haben?
FM: Den Aufstieg traue ich dieses Jahr unserer 1. Mannschaft zu, in der ich ja selber als Spieler und Mannschaftsführer aktiv bin. Wir sind letztes Jahr aus der Bezirksliga in die Bezirksklasse abgestiegen und wollen dieses Jahr direkt wieder in die Bezirksliga aufsteigen. Schwer haben wird es auf jeden Fall die 5. Mannschaft, sie sind letztes Jahr aus der 3. Kreisklasse in die 2. Kreisklasse aufgestiegen und müssen sich dort erstmal beweisen. Ansonsten werden die Mannschaften 2-4 ebenfalls nicht um den Aufstieg mitkämpfen, hoffe aber auch, dass Sie mit dem Abstiegskampf nichts zu tun haben werden.

Du engagierst dich im Vorstand viel über dein Ressort hinaus. Was ist deine Motivation dich so stark im Verein einzubringen?                                       FM: Der Verein liegt mir am Herzen. Ich spiele jetzt selbst seit 17 Jahre im gleichen Verein, dem TTV, Tischtennis. Da ich früher hier gefördert wurde und der Verein, in Person durch meinen Vater Jürgen Merlau, gut geführt wurde, will ich jetzt selber etwas zurückgeben und den Verein weiter nach vorne führen. Ich denke jeder sollte sich in irgendeiner Weise ehrenamtlich engagieren, das gehört für mich einfach dazu, man entwickelt sich durch diese Arbeit persönlich weiter, wird auch mal mit schwierigen Situationen konfrontiert, die man dann lösen muss. Man lernt viele nette Leute kennen und hat sehr viel Spaß dabei. Ich denke das schadet keinem.

Wir freuen uns sehr, dass sich Felix Merlau so stark engagiert und mit dem TTV identifiziert und hoffen er bleibt uns noch lange im Vorstand erhalten.

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